Das Schwitzen, wie in einer Sauna üblich, ist schon lange bekannt. Schon die alten Griechen frönten sich den Vergnügungen beim sprichwörtlichen baden in heißer Luft und der anschließenden Abkühlung mit kaltem Wasser. Die heute modernere und stärker verbreitete klassische Saunavariante kommt aus Skandinavien und insbesondere aus Finnland. Die Skandinavier gehen gerne in 80 – 100 Grad heiße Holzhütten und schwitzen, bis sie fröhlich danach ins eiskalte Wasser springen und sich abkühlen.
Was sich mitunter so komisch und merkwürdig anhört, erst schwitzen dann schockabkühlen, ist gerade förderlich für unseren Kreislauf und unser Immunsystem. Regelmäßige Saunabesuche stärken nachweislich unser Immunsystem. Wer ein- bis zweimal in einer finnischen Sauna schwitzt, der erkältet sich seltener. Der Grund dafür ist, das durch die Hitze beim schwitzen die Blutgefäße erweitert werden und der Körper besser durchblutet wird. Die Abkühlung danach, durch den kalten Guss oder den Sprung ins kalte Wasser, härtet ab und wir werden Widerstandsfähiger. Ist man aber bereits Erkältet, so sollte man von der Saunakur Abstand nehmen und warten bis man wieder Gesund ist.
Wer es den alten Griechen oder den Finnen nachtun möchte, der kann inzwischen auch eine Heimsauna für den eigene Keller kaufen. Es muss ja nicht immer eine Holzhütte im hohen Norden sein. Heimsaunen für den Heimbedarf sind inzwischen auch schon recht erschwinglich geworden und sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.
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