Klima- und Umweltschutz stehen auch beim Bau eines Passivhauses im Vordergrund. Der Name stammt daher, dass ein Passivhaus über keine aktiven Wärmequellen verfügt, sondern die im Inneren vorhandene Energie zur Gewinnung von Wärme nutzt. Das heißt, vor allem die Sonnenenergie, die in das Haus fällt, aber auch die Wärme der Menschen, die in dem Haus leben. So verfügt ein Passivhaus über eine große Fensterfront nach Süden, wohingegen im Norden fast keine Fenster sind oder wenn, dann nur sehr kleine.
So spielt auch hier natürlich die richtige Dämmung eine wichtige Rolle, aber entscheidend für das Passivhaus ist die Lüftungsanlage. Etwa alle 2- 4 Stunden wird die Luft im Wohnraum ausgetauscht und frische, vorgewärmte Luft wird den Wohnräumen zugeführt. Durch den ständigen Austausch von Luft verfügen Passivhäuser über ein sehr angenehmes Raumklima. Mit einem Haus in Passivbauweise lassen sich bis zu 90% Energie sparen und es ist auch möglich Altbauten umzurüsten.
90% weniger Energieverbrauch sind ein überzeugendes Argument für das Passivhaus. Wer sich so ein Haus einmal anschauen möchte, hat am "Tag des Passivhauses" die Möglichkeit dazu, dann öffnen viele Bewohner von Passivhäusern ihre Türen und zeigen den Interessierten wie es so ist in einem Passivhaus zu wohnen.
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