Gewonnen wird das pure Olivenöl aus den Früchten des Ölbaums, welches früher auch Baumöl genannt wurde. Durch eine mechanische Pressung in der Ölmühle oder in einem Mahlwerk entsteht das gelbliche oder sogar grünliche Öl. Die Substanzen in den Oliven beeinflussen später die Farbe des Öls. Die Farbe kann die Qualität jedoch nicht beeinflussen.
Wichtige Faktoren für ein qualitativ gutes Pflanzenöl wären beispielsweise die Sorte und Reife der Oliven, wie lange die Oliven nach der Ernte gelagert werden bevor sie verarbeitet werden und selbstverständlich die Sauberkeit der Produktionsanlage. Die essentiellen Ackerbaugebiete sind Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Kroatien und die Türkei.
Olivenöl beinhaltet mehrere verschiedene Fettsäuren wie zum Beispiel Ölsäure- welches prozentual gesehen am meisten vorkommt- dann Palmitinsäure und zu allerletzt Linolsäure. Man hat sich in Europa dazu geeinigt, das Öl in diverse Güteklassen einzustufen, um die Qualität hervorzuheben.
Erzeugt werden etwa das Kaltgepresste native Olivenöl, das native Olivenöl extra, das Lampantöl, das raffinierte Olivenöl und das Oliventresteröl. Eingesetzt wird das gesunde Olivenöl hauptsächlich in der Küche zum Kochen. Als Speiseöl, besonders beim Braten und Frittieren wird das beliebte Pflanzenöl verwendet. Aber auch medizinisch erfüllt es seinen Zweck, da Olivenöl eine entzündungshemmende Auswirkung zeigt. Zuständig ist dafür das Lipid Oleocanthal, das hauptsächlich im extra nativen Olivenöl enthalten ist.
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