Die lange Geschichte der Katzen ist eine Geschichte voller Höhen und Tiefen. Ursprünglich war die Katze ein grad mal geduldetest Wildtier, das Seite an Seite mit den damals ersten sesshaft gewordenen Menschen lebte. Im alten Ägypten wurde das dem geduldeten Nebeneinander dann eine Verehrung.
Zu Zeiten der Pharaonen wurden Katzen als Göttin verehrt und auch so behandelt. Was sich jedoch in Mitteleuropa zu Zeiten der Inquisition rasch und grundlegend ändern sollte. Nun wurden Katzen als Satanssymbol gejagt und gehasst. Aber auch diese Zeit überstanden die Katzen, denn danach wurden ihre Fähigkeiten als Mäusejäger geschätzt und geduldet. Heute wird die Hauskatze weder vergöttert noch gehasst. Als Schmusekater oder Streichelkatze ist die Hauskatze aber ungebrochen beliebt. So verdrängt die Katze nicht umsonst den Hund als beliebtestes Haustier.
Katzen zählen zu einen zu den wohl eigenwilligsten Tieren und zum anderen sag man ihnen nach über sieben Leben zu Verfügen. Wobei an dieser simplen Redensart schon ein kleiner Funken Wahrheit steckt, denn Katzen sind für den Überlebenskampf von Natur aus bestens ausgestattet. Man sollte dazu bedenken, auch die sanfteste Stubentiger ist ihrem Wesen nach immer noch ein kleines Raubtier. Auch wenn viele Instinkte durch die Domestizierung eher in den Hintergrund getreten sind. Ein Leben ohne Katzen ist mittlerweile für viele nur schwer vorstellbar.
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