Der Holzbau besteht aus dem Errichten von Bauten und einzelnen Bauelementen, die zum größten Teil nur aus Holz bestehen. Es ist eines der ältesten Bauweisen und existiert schon seit mehreren Jahrhunderten.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Unterschied zwischen normaler Zimmerei, also dem Bau nicht nur von ganzen Häusern, sondern auch von einzelnen Elementen, wie zum Beispiel Treppen und dem Dach, und dem Ingenieurholzbau, bei dem modernere Doppelschichtholzbalken und der Einsatz von Computern, zur Berechnung, genutzt werden.
Beim Holzbau gibt es verschiedene Bauweisen.
1. Der Leichtbau, bei dem die Wände und Decken aus doppelten und behandelten Stämmen bestehen.
Hier besteht also kein Unterschied zwischen tragenden Elementen und nich tragenden Wänden, die nur zum Abschließen eines Raumes dienen.
Der Leichtbau steht im Gegensatz zur Massivbauweise, bei der vor allem Beton und Stein als Material genutzt wird.
2. Die Skelettbauweise, bei der das Holz lediglich als stützendes Element dient und meist durch eine Fassade verkleidet wird. Im Gegensatz zur anderen Bauweise, liegt das Hauptaugenmerk hier nicht auf der Raumabschließung sondern auf der stützenden Konstruktion.
Beim Holzbau können also entweder massive Stämme oder auch nur Holzwerkstoffe, also Werkstoffe, die aus verkleinertem Holz bestehen, verwendet werden. Allerdings gibt es Mischformen dieser Bauweisen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.
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