Ein Blockhaus wird oft auch Blockhütte genannt und ist eng mit dem Baumstammhaus und dem Rundstammhaus verwandt. Darüber hinaus, ist diese Technik eine Weiterentwicklung der älteren Ständerbauweise.
Das Blockhaus wurde ursprünglich von den ersten Siedlern gebaut, die nach Amerika kamen, da die Baumstämme als Baumaterial überall zu finden waren. Besonders in Kanada, wurde diese Bauweise angewandt, da sie sich aufgrund der kalten und zugeschneiten Umgebung, geradezu anbot. Nach und nach, wurde die Bauweise von immer mehr Siedler übernommen, denn die Blockhäuser boten nicht nur Schutz und Sicherheit gegen Wind, Kälte und Wetter, sondern sie konnten auch aufgrund ihrer hohen Langlebigkeit und Robustheit an mehrere Familiengenerationen weitervererbt werden.
Auch bei der Blockhaustechnik werden die Wände durch das Übereinanderschichten von Baumstämmen gebildet. Die Stämme werden durch Holzdübel gesichert und somit in der richtigen Position gehalten. Da die Stämme nicht immer optimal aufeinanderpassen und somit oft Lücken entstehen, muss zwischen den einzelnen Schichten gut gedämmt werden. Früher wurde dafür Moos, Gras, Leinen oder Schafwolle verwendet. Heute wird zum Abdichten und zum Dämmen dauerelastisches Dichtungsband verwendet, welches die bereits guten Dämm- und Isoliereigenschaften von Vollholz zusätzlich verstärkt. Auch heute noch erfreut sich das Blockhaus einer sehr hohen Beliebtheit, es vermittelt nicht nur pure Natur, sondern auch noch Stabilität, Sicherheit und Gesundheit.
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