Eine Adressliste enthält neben dem Namen einer Person oder eines Unternehmens verschiedene Datensätze wie zum Beispiel die Anschrift und die Telefonnummer. Der Umfang der Datensätze einer Adressliste ist jedoch abhängig davon, wofür die Liste angelegt wurde und daher gibt es keine einheitlich Regelung für die Erstellung einer Adressliste. So nutzen beispielsweise Sportvereine eine Adressliste ggf. mit dem Vermerk, in welcher Sparte der Sportler tätig ist.
Auch im Internet werden Adresslisten angelegt und erhalten hier beispielsweise bei E-Mail-Accounts ihre Verwendung. Wird eine E-Mail versendet, so besteht die Möglichkeit die Adresse in einem Online-Adressbuch aufzunehmen, welches jedoch ausschließlich für den Nutzer des Accounts sichtbar ist und zur Verfügung steht. Die gespeicherten Kontakte können jederzeit aufgerufen und um einige Informationen wie beispielsweise das Geburtsdatum erweitert werden. Eine solche Adressliste wird auch im Bereich der Messenger angelegt.
Unternehmer hingegen verwenden Adresslisten oftmals als Kundendatenbank. In derartigen Kundendatenbanken sind oft auch die vom Kunden erworbenen Produkte verzeichnet. Die Sortierung erfolgt bei dieser Art von Adresslisten oftmals nach dem Produkt und nicht nach dem Namen. So können diese Listen dann auch besonders gut für Marketingmaßnahmen genutzt werden.
Eine so genannte Adresslistenvermietung ist heute Gang und Gebe im weltweiten Marketingbereich. Hierbei werden Datensätze für den einmaligen Gebrauch meist in einer Stückelung von tausend Stück vermietet.
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