Wie funktioniert ein Wärmebildgerät?
Bei der Wärmebildkamera handelt es sich um eine Art Kamera, die ein Bild wieder gibt. Im Großen und Ganzen ist eine Wärmebildkamera sehr ähnlich zu einer gängigen Fotoapparat. Der einzige Unterschied ist, dass sie Infrarotstrahlen empfangen kann. Die Strahlung liegt hinsichtlich der der Wellenlängen zwischen 0,7 bis 1000 µm.
Wenn man Bilder mit Hilfe einer Wärmebildkamera macht, nutzt man die Technik der Thermografie. Hierbei geht darum Bilder herzustellen, die das menschliche Auge nicht erkennen kann und erst mittels der Wärmestrahlung wird dann das gewünschte Ziel sichtbar gemacht.
Mit Hilfe der Thermografie kann man die unterschiedlichen Bereiche der Temperatur auf Oberflächen und Objekten Gegenständen erkennbar machen sowie zeigen. Es handelt sich um ein Messverfahren, bei dem keine Berührung statt findet.
An sich ist es eine Tatsache, dass jedes Objekt eine gewisse Strahlung an Wärme hat.
Wenn man Bilder mit einer Wärmebildkamera herstellt, handelt es sich grundsätzlich um Graustufungen. Nur das menschliche Auge kann diese nicht sehen. Daher werden die mit der Wärmebildkamera erzeugten Bilder eingefärbt, wobei in der Regel der hellste, also der wärmste, Teil des Bild in weiß dargestellt wird und die Zwischentemperaturen in gelb oder rot angezeigt werden während die kälteren Teile des Bildes in Blautönen dargestellt werden.
Es werden zwei Varianten von Wärmebildkameras differenziert: einerseits diejenigen mit gekühlten Infrarotbilddetektoren und andererseits diejenigen mit ungekühlten Detektoren. Diejenigen, die mit gekühlten Infrarotdetektoren ausgestattet sind, funktionieren mit einem sogenannten inneren Fotoeffekt. Alle Detektoren befinden sich in einem Gehäuse, welches vakkumdicht ist und sie werden gekühlt. Ungekühlte Detektoren haben im Gegensatz dazu eine herausragende Bildqualität. Bei dieser Variante wird die Temperatur der Umgebung benutzt und in der Regel wird diese dann thermostatiert. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Änderung von Widerstand, Spannung oder Stromstärke, indem der Detektor durch Infrarotstrahlung aufgeheizt wird.
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